SG Riehen

Ihr Schachverein

Juniorenturniere

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 2016

Bericht zur 2. und 3. Runde der SJMM:

2. Runde: Riehen: St.Gallen 2 3.5-0.5

Xaver Dill-Jan Fecker 1:0
Lars Nägelin-Jan Frei remis
Luis Nägelin- Maximilian Wagner 1:0
Can-Elian Barth- forfait 1:0

Unser Neuzugang Can-Elian verbrachte aufgrund gegnerischen Spielermangels einen geruhsamen Morgen. Das erste(gespielte) Resultat vermeldete Luis. In einem Schottisch mit Lc5 schaffte sein Gegner das Kunststück nach 6 Zügen ebenjenen Läufer verloren zu haben.. Die Partie dauerte dann auch nicht mehr lange.
Ich erarbeitete mir in einem Lf4-Damengambit ein bisschen Raumvorteil, dann einen starken Freibauern. Mein Gegner gab mir dann die Chance zu einem Qualitätsopfer, das die Partie beendete. Zuletzt spielte noch Lars. Bei ihm wurde mit dem Grandprix-Angriff eröffnet. Sein Gegner baute in der Folge auch einigen Druck am Königsflügel auf und Lars' Stellung sah optisch bedenklich aus. Er verteidigte jedoch cool, musste aber leichte positionelle Konzessionen machen(schlechter Läufer gegen guter Springer). Er hielt die Stellung danach aber problemlos remis. Ein sehr gelungener Morgen!

 

St.Gallen 1-Riehen 1.5-2.5

Benito Rusconi-Xaver Dill remis
Elias Giesinger-Lars Nägelin 0-1
Yasin Chennaoui-Luis Nägelin remis
Noah Fecker- Can-Elian Barth remis

Diesmal durfte ich das erste Resultat vermelden. Wieder war es eine schottische Stellung, nur das diesmal der Riehener schwarz hatte und Sf6 statt Lc5 spielte. Ich hatte bald einmal eine Gewinnstellung, schaffte es dann aber noch das Turmendspiel zu "verkäpsle". Dann vermeldete auch Luis einen, bei der gegnerischen Eröffnung nicht ganz überraschend( Das allseits geliebte Londoner System), friedlichen Ausgang. Er spielte die Stellung aktiv, sein Gegner spielte aber auch gut und sie erreichten ein Turmendspiel. Lars spielte gegen den weithin gefürchteten Drachen. Er wählte ein interessantes Konzept und spielte schnell h4-h5 und entfachte einen mächtigen Angriff, für den er sogar einen Bauern opferte. Sein Gegner antwortete, für den Drachen auch nicht ganz untypisch, mit einem Qualleopfer auch c3. Lars behielt jedoch die Nerven und setzte am Schluss schön matt. Kommen wir zu Can-Elian, dem Team-Benjamin. Er lehnte das Wolga-Gambit ab. Danach spielte er gut und konservierte seinen Raumvorteil. Sein Gegner suchte dann königsindisches Spiel am Königsflügel. Mittlerweile herrschte bei Can-Elian Zeitnot. Er verteidigte sich jedoch cool , und in der Schlussstellung hatte wieder eher er Gewinnchancen. Mannschaftsdienlich nahm er jedoch das Remis an.
Fazit: Mit 3 Siegen aus 3 Spielen sind wir momentan voll im Rennen um die ersten beiden Plätze in unserer Gruppe und Abstiegssorgen sollten wir los sein!

Bericht: Xaver Dill