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Bob Chessman

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Dienstag, den 29. November 2022 um 03:48 Uhr

Lionel Messi und Cristiano Ronaldo spielen Schach - wer gewinnt?


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Lionel Messi und Cristiano Ronaldo brüten über einem Koffer von Louis Vuitton mit Schachbrett-Muster. Foto: Annie Leibovitz

Wer hat gewonnen?

Die Firma Louis Vuitton hat in ihrer neuesten Werbung die beiden besten Fussballer des letzten Jahrzehnts an ein Schachbrett platziert. Die Positionierung der Figuren ist dabei kein Zufall. Wer hat gewonnen?

Es ist ein Bild, das seit seiner Veröffentlichung (z.B. in der NZZ vom 29.11.2022) in den sozialen Netzwerken für Aufregung sorgt. Für seinen Instagram Post mit der Foto erhielt Christiano Ronaldo innerhalb von drei Stunden 15,5 Mio. Likes. Lionel Messi brachte es immerhin auf 13 Mio. Die Foto zeigt die beiden Fussball-Legenden bei einer Schachpartie gegeneinander. Es ist das erste Mal, dass der Argentinier und der Portugiese gemeinsam in einem Werbespot zu sehen sind.

Das Bild wurde von der bekannten Fotografin Annie Leibovitz aufgenommen. Natürlich wurde nichts dem Zufall überlassen – vor allem nicht die Position der Figuren auf dem Schachbrett. Die Stellung wurde von den Schachfans natürlich sofort genau unter die Lupe genommen.

Man kann sich gut vorstellen, dass keiner der beiden Spieler gerne von seinem Dauerrivalen in diesem Spiel des Geistes und der taktischen Intelligenz vorgeführt werden wollte. Wie kann man es also schaffen, keinen der beiden Stars zu verärgern? Ziemlich einfach. Die Autoren der Werbekampagne haben ein Spiel nachgespielt, das unentschieden endete.

Ronaldo darf Carlsen sein

Die Partie, bei der die Figuren gleich auf dem Brett standen wie bei der Partie Messi gegen CR7, wurde am 08.06.2017 zwischen Magnus Carlsen (Weiss) und Hikaru Nakamura (Schwarz)  beim "Norway Chess 5th" in Stavanger ausgetragen. Hier die Stellung:

AAAAMessi

Es folgte: 38. ...Dg4+   39. Kh1 Dh4+ 40 Kg1 Dg4+ remis

Die Pointe: Tatsächlich haben sich die beiden Fussballer nicht wirklich zur Fotosession getroffen. Die Fotos wurden zu unterschiedlichen Zeiten aufgenommen und dann zusammengesetzt.

Mehr über diesen Werbegag vergleiche auch auf chessbase: 

https://de.chessbase.com/post/messi-und-ronaldo-spielen-schach

Bericht: Bob Chessman

Samstag, den 26. November 2022 um 22:58 Uhr

NMM 1. Runde Ausgezeichneter Auftakt

Da wir dieses Jahr in der NMM nur eine Mannschaft stellen, sollten wir eigentlich immer recht leicht eine grossartige Mannschaft aufstellen können. Und weil das so einfach ist, hat der Mannschaftsführer Wolfgang Brait die Sache etwas schwieriger gemacht, indem er allen nur eine Woche Reaktionszeit gab. Dank einer ausgezeichneten Leistung hat es aber trotzdem zum klaren Sieg gegen den Aufsteiger Novartis gereicht. Auf Brett 6 einigten sich Pedram Sendi und Hansjörg Kramer nach einer dynamischen, aber recht kurzen Partie auf remis und dann begann das Warten. René Deubelbeiss und Frank Schambach kamen immer deutlicher in Vorteil, während Röbi Luginbühl gegen A. Karpov immer mehr ins Hintertreffen kam. Die beiden verbleibenden Partien (Stephan Schmahl und Wolfgang Brait) blieben lange Zeit unklar. Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Wolfgangs Gegner stellte einen Bauern ein, und die ganze Stellung brach zusammen. René und Frank setzten sich ebenfalls klar durch, so dass der Sieg schon mal sichergestellt war. Auf Brett 1 rang dann Stephan den um 150 ELO stärkeren Björn Holzhauer in einem Turmendspiel mit 2 Mehrbauern nieder. Nur Röbi musste sich nach langem Abwehrkampf schliesslich geschlagen geben.

Hier die Resultate im Detail:

 Riehen 1 - Novartis 1 4.5 - 1.5

Stephan Schmahl [23997]    -  Björn Holzhauer [16355]  1 – 0

Robert Luginbühl [1074]       -  Alexei Karpov [25012]     0 – 1

René Deubelbeiss [1061]      -  Bodo Liphardt [7982]       1 – 0

Wolfgang Brait [18916]        -   Luca Faoro [22247]         1 – 0

Frank Schambach [14420]    -   Bernhard Erb [7705]       1 - 0

Pedram Sendi [8669]           -    Hanspeter Kramer [402] ½ - ½

In der Tabelle sind wir jetzt mal zweiter, da Therwil überraschend gegen Birseck durch Forfait 6:0 gewonnen hat und damit führt. In der Spitzenpaarung konnte sich Vorjahrsmeister Liestal gegen den Vorjahrszweiten Trümmerfeld knapp mit 3,5:2,5 durchsetzen.

 Rangliste:

1.   Therwil 1              2   6

2.   Riehen 1               2   4.5

3.   Liestal 1                2   3.5

4.   Trümmerfeld 1       0   2.5

5.   Novartis 1             0   1.5

6.   Birseck 1               0   0

Bericht: Wolfgang Brait

 

Nach zweijähriger Corona bedingter Pause fand am 20. November 2022 zum ersten Mal wieder der beliebte Nordwestschweizer Schachtag im grossen Saal des Hotels Restaurant Landgasthof in Riehen statt. Organisator war der Schachklub Sorab, während die Schachgesellschaft Riehen für die Lokalität besorgt war. Nach einem stimmungsvollen musikalischen Auftakt, bei dem die Schweizer Landeshymne von einer engagierten Sängerin vorgetragen wurde, ertönte die Startglocke. 161 (!) Spieler*innen versuchten anschliessend in den 3 Kategorien A, B und C möglichst viele Punkte für ihren Schachklub zu erobern. In jeder der drei Kategorien kamen die drei besten Resultate eines Schachklubs in die Mannschaftswertung. Daneben gab es auch für jede Kategorie eine Einzelwertung. Nach spannendem Kampf gelang es der Schachgesellschaft Riehen, den Titelverteidiger Trümmerfeld zu enthronen und den Wanderpokal zu erobern! Es nahmen 27 Mitglieder der SG Riehen am Anlass teil. Besonders gute Leistungen zeigten von den Riehenern Spielern: Kat. A Nicolas Brunner und Gregor Haag, die gemeinsam mit 5 Punkten aus 5 Partien den ersten Platz belegten; Kat. B Elio Jucker, der mit 4,5 Punkten Zweiter wurde und Kritik Chockalingam mit 4  Punkten auf Rang 7; Kat. C Dario Wachholz, Laurin Rogasch und Bünül Deniz Ronny mit je 4 Punkten auf den Rängen 4, 8 und 9. Es war ein rundum gelungener Anlass in einer freundschaftlichen Atmosphäre mit einem tollen Erfolg der Schachgesellschaft Riehen.

Mannschaftsklassement:
1. SG Riehen 36,5 Punkte - 2. Basel Trümmerfeld 32 - 3. Sorab 31,5 - 4. Birseck 24,5 - 5. Basel Roche 21 - 6. Therwil 20,5 7. Gundeldingen 18 - 8. Basel SV Ladja 16,5 - 9. Pratteln 14 - 10. Muttenz 12,5

Alle Einzelresultate sind hier zu finden:

http://chess-results.com/tnr693938.aspx?lan=0

Bericht: Matthias Rüfenacht


Schachtag 2022makro
Foto: Murugananth Chockalingam

v.l.n.r. Wolfgang Brait, Nicolas Brunner, Gregor Haag, René Deubelbeiss (mit Pokal), Matthias Rüfenacht (ML am Schachtag), Peter Erismann, Nicos Doetsch-Thaler, Elio Jucker, Vishak Chockalingam, Krithik Chockalingam.
Samstag, den 12. November 2022 um 19:27 Uhr

Luzern verteidigt Meistertitel / Riehen mit Bronze

Dank zweier 4:4-Unentschieden gegen Zürich und Riehen verteidigte die Schachgesellschaft Luzern an der Nationalliga-A-Schlussrunde im Hotel «Crowne Plaza» in Zürich ihren Meistertitel. Die Innerschweizer blieben als Einzige ungeschlagen und verwiesen die je einen Punkt Rückstand aufweisenden Zürich und Riehen auf die Ehrenplätze.

Schlussrunde Zürich 2022 3klein

rechts an Brett 1 Markus Ragger, an Brett 2 Andreas Heimann        Foto: Ruedi Staechelin

Riehen konnte in der achten Runde Genf nach hartem Kampf knapp besiegen und somit dem Titelverteidiger Luzern auf den Fersen bleiben. Einmal mehr konnten sich mit Ioannis Georgiadis und Nicolas Brunner die beiden Riehener mit Vollerfolgen auszeichnen, welche sich in Topform befinden. Da Luzern nur ein sogar eher glückliches 4-4 gegen Zürich erreichte, war die Ausgangslage für die letzte Runde klar: Riehen musste Luzern besiegen, um Meister zu werden, während Luzern ein Unentschieden genügte. Erwartungsgemäss war der Wettkampf denn auch äusserst spannend und längere Zeit unklar. Doch diesmal war es Ioannis Georgiadis, der in wesentlich besserer Stellung eine taktische Wendung übersah und seinen ganzen Vorteil aus der Hand gab. Zudem hatte Gregor Haag in der Zeitnotphase Möglichkeiten zum Gewinn, die er jedoch nicht nutze, womit es beim einzigen Vollerfolg von Markus Ragger blieb. Luzern hatte am Schluss zwei besser stehende Endspiele, willigte jedoch bei beiden Stellungen ins Remis ein, um den Titel abzusichern. Riehen steht einmal mehr auf dem Podest, jedoch leider wiederum nicht ganz zuoberst. Somit gilt es im nächsten Jahr, einen weiteren Anlauf zu nehmen, die Mannschaft konnte sich im Hinblick darauf bereits nochmals verstärken. Speziell erwähnenswert ist die ausgezeichnete Leistung von Nicolas Brunner, er war der beste Spieler der ganzen Liga!

Die Abstiegsfrage war schon nach der 8. Runde beantwortet. Weil Nyon gegen Réti Zürich überraschend 4½:3½ gewann, sicherte sich der Aufsteiger aus der Waadt vorzeitig den Klassenerhalt – zulasten von Echallens und Nimzowitsch, die durch die beiden Nationalliga-B-Gruppensieger Mendrisio und Trubschachen ersetzt werden. Die mit zwei Punkten auf dem letzten Platz landenden Zürcher kehren auf direktem Weg in die Nationalliga B zurück. Die mit drei Punkten zu Buche stehenden Waadtländer verabschieden sich nach fünf Jahren aus dem Oberhaus.

Nationalliga A, 8. Runde

Riehen - Genf 4½:3½ (Ragger - Vernay 0:1, Heimann - Fontaine ½:½, Georgiadis - Edouard 1:0, Renet - Sokolow ½:½, Cvitan - Riff ½:½, Breder - Burri ½:½, Brunner - Benitah 1:0, Haag - Gerber ½:½), Echallens - Winterthur 2:6, Nimzowitsch Zürich - Wollishofen 3:5, Réti Zürich - Nyon 3½:4 Zürich - Luzern 4:4.

Nationalliga A, 9. Runde

Riehen - Luzern 4:4 (Ragger - Krämer 1:0, Atlas - Heimann ½:½, Renet - Kurmann 0:1, Cvitan - Bänziger ½:½, Breder - Lötscher ½:½, Georgiadis - Gähwiler ½:½, Brunner - Hakimifard ½:½, Weindl - Haag ½:½), Zürich - Genf 5½:2½, Nyon - Winterthur 4½:3½, Echallens - Wollishofen 4½:3½, Réti - Nimzowitsch 5:3.

Schlussrangliste nach 9 Runden: 1. Luzern 16 (47/Schweizer Meister). 2. Zürich 15 (46). 3. Riehen 15 (44½). 4. Winterthur 11 (40). 5. Genf 8 (39). 6. Nyon 7 (30½). 7. Wollishofen 7 (27½). 8. Réti 6 (35½). 9. Echallens 3 (25/Absteiger). 10. Nimzowitsch 2 (25/Absteiger).

Die erfolgreichsten Punktesammler in der NLA: IM Nicolas Brunner (Riehen) 7 Punkte aus 8 Partien, IM Anthony Petkidis (Zürich) 7/9, WGM Ghazal Hakimifard (Luzern), GM Sebastian Bogner (Réti), GM Robert Fontaine (Genf) und GM Ioannis Georgiadis (Riehen) je 6½/9, FM Noah Fecker (Zürich) 6/7, GM Christian Bauer, IM Daniel Fischer (beide Zürich) und IM Dennis Kaczmarczyk (Winterthur) je 6/9, IM Alfred Weindl (Luzern) 5½/7, IM Fabian Bänziger 5½/8, GM Nico Georgiadis (Winterthur) 5/7.

Einzelbilanz

Riehen (12 Spieler eingesetzt): IM Ioannis Georgiadis 6½/9, GM Ognjen Cvitan 5/9, IM Dennis Breder 5/9, IM Gregor Haag 3½/9, IM Nicolas Brunner 7/8, GM Olivier Renet 4½/8, GM Andreas Heimann 4/7, GM Markus Ragger 4/6, IM Heinz Wirthensohn 1½/2, FM Dorian Jäggi 1½/2, FM Matthias Rüfenacht 1½/2, Sebastian Schmidt-Schäffer ½/1.

Bericht: Peter Erismann

 

Unser Junior Seyed Arvin Kasipour Azbari hat mit 5.5 Punkten den ausgezeichneten 28. Rang erzielt. Herzliche Gratulation!
Arvinklein

 Seyed Arvin Kasipour Azbari in Antalya November 2022
 
Es gibt auch einen Blog der Schweizer Delegation: 

 
 
Bericht: Bob Chessman
 
Montag, den 07. November 2022 um 12:22 Uhr

SMM NLB: Riehen 2 beendet die Saison auf dem 3. Platz

Während die Nationalliga-A-Klubs für ihre zentrale Doppel-Schlussrunde am 12./13. November im Hotel «Crowne Plaza» in Zürich im Einsatz stehen, beendete die Nationalliga B ihr Pensum in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft eine Woche früher. Riehen 2 belegt den ausgezeichneten dritten Schlussrang, Mendrisio und Trubschachen kehren in die oberste Spielklasse zurück.

Riehen hatte zuerst zu Hause gegen Vevey anzutreten, eine lösbare Aufgabe. Dies wurde denn auch realisiert. Heinz Wirthensohn nahm am Spitzenbrett spielend das Bauernopfer seines Gegners an, verteidigte sich dann umsichtig und konnte schlussendlich den Materialvorteil verwerten. Den Mannschaftssieg stellten die an den hinteren Brettern spielenden Marc Schwierskott, Rolf Ernst und Peter Erismann mit ihren jeweiligen Vollerfolgen sicher. Am Folgetag ging es nach Belp zu Schwarz-Weiss Bern, einem Klub, der klare Aufstiegsambitionen hatte und erst in der achten Runde gestoppt worden war. Die knappe Niederlage war denn auch zu erwarten, eine insgesamt erfolgreiche Saison für Riehen 2. Der Abstiegskampf in der Westgruppe, verlief jedoch dramatisch. Es erwischte neben dem mit sechs Punkten auf dem letzten Platz gelandeten, 2017 aufgestiegenen Biel auch Payerne. Die 2016 aufgestiegenen Waadtländer hatten zwar nach fünf Runden bereits sieben Punkte auf dem Konto, verloren danach aber vier Mal in Serie. Dass eine Mannschaft mit sieben Punkten in die 1. Liga absteigen muss, hat es seit der Aufstockung von acht auf zehn Nationalliga-B-Teams pro Gruppe vor 17 Jahren erst einmal gegeben. Im letzten Moment zogen Solothurn, Bois-Gentil Genève und Aufsteiger Echallens II den Kopf aus der Schlinge. Solothurn gewann 24 Stunden nach dem 5½:2½ gegen Schwarz-Weiss Bern auch gegen Biel mit demselben Resultat und schloss die Saison mit acht Punkten gar noch auf Platz 4 ab. Bois-Gentil schlug einen Tag nach Payerne auch Vevey und kam wie seine Gegner auf sieben Punkte, weist aber mehr Einzelpunkte als Payerne auf. Echallens II wiederum rettete sich dank eines 4½:3½-Siegs in der Schlussrunde gegen Bern und rückte mit acht Punkten noch auf Rang 6 vor.

Nationalliga B, West, 8. Runde

Riehen II - Vevey 5:3 (Wirthensohn - Burnier 1:0, Ammann - Pomini 0:1, Giertz - Jacot ½:½, Pommerehne - Bodenstab ½:½, Luginbühl - Dousse 0:1, Schwierskott - Gaier 1:0, Ernst - Bigler 1:0, Erismann - Miskovic 1:0), Bois-Gentil Genf - Payerne 5:3 Trubschachen - Echallens II 6:2, Solothurn - Schwarz-Weiss Bern 5½:2½, Bern - Biel 4½:3½. 

Nationalliga B, West, 9. Runde

Schwarz-Weiss - Riehen II 5:3 (Klauser - Wirthensohn 1:0, Löffler - Ammann ½:½, Curien - Giertz ½:½, Boffa - Pommerehne ½:½, Dobschat - Erismann ½:½, Si. Schweizer - Deubelbeiss 1:0, Balzer - Staechelin ½:½, Salzgeber - Ernst ½:½), Payerne - Trubschachen 1½:6½, Echallens II - Bern 4½:3½, Vevey - Bois-Gentil 3½:4½, Biel - Solothurn 2½:5½.

Schlussrangliste nach 9 Runden: 1. Trubschachen 16 (50½/Aufsteiger). 2. Schwarz-Weiss Bern 14 (45½). 3. Riehen II 9 (35½). 4. Solothurn 8 (37). 5. Bern 8 (35½). 6. Echallens II 8 (29½). 7. Vevey 7 (33). 8. Bois-Gentil Genève 7 (32½). 9. Payerne 7 (Absteiger/29½). 10. Biel 6 (Absteiger/31½).

Bericht:  Peter Erismann

 

Montag, den 24. Oktober 2022 um 18:29 Uhr

SMM Runde 7: Riehen 2 - 5

Während die Nationalliga-A-Klubs erst wieder in der zentralen Doppel-Schlussrunde am 12./13. November im Hotel «Crowne Plaza» in Zürich im Einsatz stehen, überzeugten in der 7. Runde der Nationalliga B der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) die drei Anwärter auf einen Platz im Oberhaus. Riehen 2 verliert erwartungsgemäss gegen den Aufstiegskandidaten Trubschachen.

Infolge von Terminüberschneidungen musste Riehen 2 ersatzgeschwächt und nicht ganz vollzählig ins Emmental reisen. Es war somit klar, dass keine Mannschaftspunkte in Reichweite lagen. Ebenso nach Trubschachen reisen musste die dritte Mannschaft von Riehen, sie trafen auf ihre zweite Mannschaft. Mit einem schönen 4-2-Sieg konnte die Saison für Riehen 3 erfolgreich abgeschlossen werden, es reichte gar für den dritten Schlussrang.

Riehen 4 war nach einer sehr durchzogenen Saison in Abstiegsgefahr und traf auf Birseck. Ein Sieg musste her, dies gelang schliesslich bestens. Riehen 5 musste mangels Personal Forfait geben und steigt in die 4. Liga ab. Alle Mannschaften der 1.-4. Liga haben hiermit ihre Saison beendet, während in der NLA und in der NLB je noch zwei weitere Runden anstehen.

 

Nationalliga B, West

Trubschachen - Riehen II 6:2 (Filipovic - Kiefer ½:½, Kaenel - Herbrechtsmeier ½:½, Milosevic - Pommerehne ½:½, Adler - Doetsch-Thaler 1:0, Simon - Deubelbeiss ½:½, Sivanandan - Staechelin 1:0, Moser 1:0 f., Haldemann 1:0 f.). Biel - Schwarz-Weiss Bern 2, Vevey - Echallens II 3½:4½, Bern - Payerne 4½:3½, Bois-Gentil Genf - Solothurn 4:4. 

Rangliste nach 7 Runden: 1. Trubschachen 12 (38). 2. Schwarz-Weiss 12 (37). 3. Riehen II 7 (27½). 4. Vevey 7 (26½). 5. Payerne 7 (26). 6. Bern 6 (27½). 7. Biel 6 (25½). 8. Echallens II 6 (23). 9. Solothurn 4 (26). 10. Bois-Gentil 3 (23).

 

1. Liga, Nordwest

Trubschachen II - Riehen III 2:4 (St. Thuner - Erismann ½:½, Lazar - Jucker 1:0, Si. Thuner - Brait 0:1, Müller - K. Chockalingam ½:½, Sturm - van Hoogevest 0:1, Laukert 0:1 f.), Köniz-Bubenberg - Olten II 4:2, DSSP Basel - Echiquier Bruntrutain Porrentruy 6:0, Thun - Sorab Basel ½:5½. 

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. DSSP 11 (35). 2. Sorab 11 (27). 3. Riehen III 8 (22½). 4. Thun 8 (19½). 5. Köniz-Bubenberg 7 (20½). 6. Echiquier Bruntrutain 6 (18). 7. Trubschachen II 3 (15½/Absteiger). 8. Olten II 0 (10/Absteiger).

 

2. Liga Nordwest I: Luzern III - Trümmerfeld 3:3. Lenzburg II - Roche 5½:½. UBS - Therwil 4½:1½. Riehen - Birseck 3½:2½. – Gruppensieger: Trümmerfeld. Zweiter: Lenzburg. Absteiger: UBS und Birseck oder Therwil (Entscheidungsspiel).

Bericht: Peter Erismann

Dienstag, den 11. Oktober 2022 um 10:44 Uhr

Europäischer Klubcup in Mayrhofen - Schlussbericht

Riehen im vorderen Mittelfeld

Nach einem hervorragenden Turnierstart arbeitet sich Riehen bis auf Platz 10 vor, muss sich jedoch dann gegen die beiden Weltklasseteams von Aserbeidschan und Israel geschlagen geben und fällt ins Mittelfeld zurück. Unbestrittener Turniersieger wird der tschechische Serienmeister Novy Bor vor Clichy und Viernheim. Bei den Damen gewinnt Pamhagen, der Favorit Monte Carlo muss sich mit Rang drei zufrieden geben.

In der dritten Runde traf Riehen auf den Klub Offerspill aus Norwegen, das ist der Klub von Weltmeister Magnus Carlsen. Obschon der Weltmeister selber pausierte, wäre alles andere als eine Niederlage eine Sensation gewesen, wird dieses Team doch von Carlsen selber trainiert. In der nächsten Runde wurde schon wie letztes Jahr wiederum Stockholm zugelost. Diesmal resultierte ein knapper Sieg, im Vorjahr endete der Wettkampf noch Unentschieden. In der Folgerunde hatte Riehen Auslosungsglück: Berlin ist eine schlagbare Mannschaft, was denn auch umgesetzt wurde, somit kam Riehen in der Zwischenrangliste in den Kreis der top ten. Da ist die Luft allerdings dann sehr dünn, dies sind alles Profimannschaften, in welchen beinahe ausschliesslich Grossmeister zum Einsatz kommen. Gegen das mehrheitlich mit jungen Spielern angetretene Spitzenteam Vugar Gashinov aus Aserbeidschan war denn auch wie erwartet kein Mannschaftspunkt in Reichweite. Anders in der Schlussrunde: Auch Beer Sheva aus Israel war gemäss Papierform deutlich überlegen, doch der Wettkampf entwickelte sich äusserst umstritten. Am Spitzenbrett hatte Andreas Heimann Gewinnchancen in einem besser stehenden Damenendspiel. Doch sein Gegner verteidigte zäh und konnte schlussendlich mit einem Dauerschach in den Remishafen einlaufen. An Brett 6 hatte Gregor Haag zwei Bauern mehr, jedoch war der Angriff seines Gegners erheblich, die Partie stand auf Messers Schneide. Unglücklicherweise verlor der Riehener trotz grosser Gegenwehr doch noch, womit die Niederlage Tatsache war und Riehen ins vordere Mittelfeld zurück fiel. Die vier gemäss Startrangliste schwächeren Teams hatte Riehen alle besiegt, gegen die drei Mannschaften der Top Ten hingegen mussten Niederlagen eingesteckt werden.

Insbesondere Ioannis Georgiadis überzeugte sehr, während sich nicht alle anderen Riehener in Topform befanden. Im Hinblick auf das Finale der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft gab das Turnier wesentliche Aufschlüsse, es ist klar, wo Verbesserungen erfolgen müssen.

Carlsen

Magnus Carlsen stärkt sich für neue Aufgaben

Weltmeister Carlsen erzielte vier Siege und zwei Unentschieden, insbesondere in der Partie gegen Korobov stellt er sein absolut ausserordentliches Schachverständnis einmal mehr unter Beweis. Er überspielte den renommierten Grossmeister in äusserst überzeugender Weise, eine sehr sehenswerte Partie. Der Ex-Weltmeister Viswanathan Anand, der mittlerweile auch Vizepräsident des Weltschachbundes FIDE ist, konnte nicht mehr ganz so überzeugen wir früher, doch er ist nach wie vor unter den Top Ten der Welt.

Bericht: Peter Erismann

 

3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Schachgesellschaft Riehen

 

 

-

  Offerspill Chess Club

 

 

2 : 4

 

 

 

Heimann, Andreas

 

 

-

 

Tari, Aryan

 

 

½ - ½

 

 

 

Brunner, Nicolas

 

 

-

 

Hansen, Eric

 

 

0 - 1

 

 

 

Breder, Dennis

 

 

-

 

Christiansen, Johan-Sebastian

 

 

0 - 1

 

 

 

Georgiadis, Ioannis

 

 

-

 

Urkedal, Frode Olav Olsen

 

 

½ - ½

 

 

 

Cvitan, Ognjen

 

 

-

 

Haldorsen, Benjamin

 

 

½ - ½

 

 

Haag, Gregor

 

 

-

 

Ranaldi, Lucas

 

 

½ - ½

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4

 

 

  Stockholms SS

 

 

-

 

  Schachgesellschaft Riehen

 

 

2½:3½

 

 

 

Hauge, Lars Oskar

 

 

-

 

Heimann, Andreas

 

 

½ - ½

 

 

 

Ertan, Can

 

 

-

 

Brunner, Nicolas

 

 

½ - ½

 

 

 

Thorn, Eric

 

 

-

 

Breder, Dennis

 

 

½ - ½

 

 

 

Cederstam, Carl

 

 

-

 

Georgiadis, Ioannis

 

 

½ - ½

 

 

 

Renman, Nils-Gustaf

 

 

-

 

Cvitan, Ognjen

 

 

0 - 1

 

 

 

Tuomainen, Felix

 

 

-

Haag, Gregor

 

 

½ - ½

 

 

5

 

 

  Schachgesellschaft Riehen

 

 

 

 

  SK König Tegel 1949

 

 

3½:2½

 

 

 

Heimann, Andreas

 

 

 

 

Bruedigam, Martin

 

 

½ - ½

 

 

 

Brunner, Nicolas

 

 

 

 

Mueller, Nick

 

 

½ - ½

 

 

 

Breder, Dennis

 

 

 

 

Rietze, Clemens, Dr.

 

 

½ - ½

 

 

 

Georgiadis, Ioannis

 

 

-

 

Giemsa, Stephan

 

 

1 - 0

 

 

 

Cvitan, Ognjen

 

 

-

CM

Acikel, Mert

 

 

½ - ½

 

 

 

Haag, Gregor

 

 

-

CM

Dimitrijeski, Kristian

 

 

½ - ½

 

6

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  Vugar Gashimov

 

 

-

 

  Schachgesellschaft Riehen

 

 

5 : 1

 

 

 

Mamedov, Rauf

 

 

-

 

Heimann, Andreas

 

 

½ - ½

 

 

 

Shevchenko, Kirill

 

 Lösungsmeisterschaft-22-web-c077bf58

 Das Sie­ger­trio der Schwei­zer Lö­sungs­meis­ter­schaft (von links): Ro­land Ott (2.), GM Ro­land Baier (1.), Klaus Köch­li (3.). (Foto: Fran­zis­ka Iseli)

An der dies­jäh­ri­gen Schwei­ze­ri­schen Lö­sungs­meis­ter­schaft (SLM) in Bern, mit dem Sport­fonds des Kan­tons Bern für Swiss­los als Spon­sor, nah­men 18 Löser aus fünf Län­dern teil. Das waren we­ni­ger als in frü­he­ren Jah­ren, war aber dies­mal nicht pan­de­mie­be­dingt, son­dern auf das Aus­blei­ben der Rus­sen und Hol­län­der zu­rück­zu­füh­ren. Wie in den Vor­jah­ren war die SLM gleich­zei­tig das erste Tur­nier des Welt­cup-Zy­klus’ 2022/23. Sie­ger wurde der li­taui­sche GM Mar­ty­nas Li­mon­tas mit dem Punk­te­ma­xi­mum – knapp vor dem deut­schen GM Arno Zude.

Das von Fran­zis­ka Iseli und dem deut­schen Schieds­rich­ter Axel Stein­brink in ge­wohnt pro­fes­sio­nel­ler Ma­nier ge­lei­te­te Lö­sungs­tur­nier wurde erst­mals auch wie­der mit einer Ka­te­go­rie B für un­ge­üb­te­re Löser durch­ge­führt.

Das Teil­neh­mer­feld der Haupt­ka­te­go­rie um­fass­te drei Lö­sungs-Gross­meis­ter und vier In­ter­na­tio­na­le Meis­ter aus Li­tau­en, Deutsch­land und der Schweiz. Nach einem span­nen­den Fi­na­le setz­te sich der li­taui­sche GM Mar­ty­nas Li­mon­tas mit knap­pem Vor­sprung vor dem deut­schen GM und ehe­ma­li­gem Welt­meis­ter Arno Zude durch. Li­mon­tas löste auch die Selbst­matt­run­de feh­ler­frei und er­ziel­te somit ein 100-Pro­zent-Re­sul­tat von 60 Punk­ten.

Auch die Schwei­zer Meis­ter­schaft wurde in der Selbst­matt­run­de ent­schie­den, bei der GM und Ex-Welt­meis­ter Ro­land Baier den zur Halb­zeit knapp füh­ren­den Ro­land Ott über­hol­te und die Füh­rung in den bei­den Schluss­run­den nicht mehr abgab. Damit gelang Roland Baier das Kunststück, den Schweizer-Meister-Titel zum 24. Mal zu gewinnen.

Siehe folgenden Link: https://www.kunstschach.ch/

 Markus Angst

In der letzten Runde verlor Riehen gegen den Beer Sheva Chess Club aus Israel knapp mit 2½:3½ und beendete das Turnier auf Platz 25 (Startnummer 15), mit vier Siegen und drei Niederlagen.

Siehe für die Resultate diesen Link: 

 https://chess-results.com/tnr667141.aspx              

70 Teams nahmen bei den Männern teil, bei den Damen waren es 17 Mannschaften. Gespielt wurde mit 6-er-Teams, Favorit war die rumänische Mannschaft CSE ASU Superbet mit Ex-Weltmeister Anand am Spitzenbrett, gefolgt vom tschechischen Serienmeister Novy Bor mit dem Inder Harekrishna als Teamleader und der französischen Mannschaft von Asnières Le Grand Echiquier. Der amtierende Weltmeister Magnus Carlsen führte seinen norwegischen Heimklub Offerspill an, der auf Startranglistenplatz 7 stand. Die Schweiz war mit Riehen und Zürich vertreten. Riehen trat mit den Grossmeistern Andreas Heimann und Ognjen Cvitan, den Internationalen Meistern Nicolas Brunner, Dennis Breder und Ioannis Georgiadis sowie mit Gregor Haag an. Der Startranglistenplatz von Riehen in diesem illustren Feld war 15, während die Schachgesellschaft Zürich sich mit Startplatz 18 begnügen musste.  

Bericht: Peter Erismann und Bob Chessman (Updates).

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