Foto: Moritz Collin. –Der Riehener Junior gewinnt das Jubiläumsturnier im deutschen Mülheim und erzielt sensationell eine Grossmeisternorm. – In der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft verliert Riehen 2 knapp gegen Bern, während Riehen 3 sich gegen Bern 2 in der ersten Liga behaupten kann.
Die NLA kam am Wochenende nicht zum Einsatz, sie hatte im August bereits eine Doppelrunde absolviert. In der NLB traf Riehen 2 zu Hause auf den Aufstiegskandidaten Bern. Es war vorauszusehen, dass es ein knappes Ergebnis geben würde. Dass die Berner knapp die Oberhand behielten ist nicht tragisch, da sich Riehen 2 trotzdem in der Spitzengruppe der NLB behaupten konnte. Positiv zu vermerken ist der erneute Sieg von Simon Schnell, er befindet sich in ausgezeichneter Form. Nun folgen noch zwei Runden, die NLB spielt am 3./4. Oktober, die NLA am 10./11. Oktober.
Die restlichen Mannschaften haben ihr diesjähriges Pensum abgeschlossen. Die abstiegsgefährdete Mannschaft von Riehen 3 hatte auswärts gegen Bern 2 anzutreten, ein Schicksalsspiel. Mindestens ein Unentschieden war gegen die aufstiegsorientierten Berner nötig, um nicht abzusteigen. Und auch mit einem 4-4 wären die Riehener noch auf die gütige Mithilfe einer der beiden anderen Mannschaften angewiesen gewesen, die sich ebenfalls am Tabellenende tummelten. Nach intensivem Kampf konnte der angestrebte Sieg vermeldet werden, was bedeutet, dass neben Thun nun auch Biel den Weg in die 2. Liga wird antreten müssen. Erfreuliche Vollerfolge konnten Kirstin Achatz, Ruedi Staechelin, Peter Erismann und Daniel Marhöfer vermelden.
Die vierte Mannschaft verlor gegen Roche, was jedoch immer noch einen Mittelfeldplatz in der Schlussrangliste bedeutet. Riehen 5 konnte sich in der dritten Liga mit einem Sieg gar auf den dritten Schlussrang vorarbeiten.
Nationalliga B, West
Riehen II – Bern 3½:4½ (Pfrommer – O. Sutter ½:½, Schnell – Arsenie 1:0, Wirthensohn – Adler 0:1, Kasipour Azbari – Aeschbach ½:½, Hecht – Nied ½:½, Giertz – Kanana 0:1, Deubelbeiss – Fejzullahu ½:½, Ammann – Ramseyer ½:½), Vevey – Nyon II 6:2, Solothurn – La Garde du Roi Prangins 6½:1½, Genf II – Court 4:4, Schwarz-Weiss Bern – Olten 6:2.
Rangliste nach 7 Runden: 1. Schwarz-Weiss Bern 13 (38½). 2. Bern 11 (33½). 3. Riehen II 10 (35/nicht aufstiegsberechtigt). 4. Solothurn 6 (30½). 5. Vevey 6 (28). 6. Nyon II 6 (22). 7. Genf II 5 (26). 8. La Garde du Roi Prangins und Olten je 5 (21½). 10. Court 3 (23½).
Partien der 8. Runde (3. Oktober):Schwarz-Weiss Bern – Solothurn, Court – Bern, Nyon II – Riehen II, Vevey – Genf II, Olten – La Garde du Roi Prangins.
1. Liga, Nordwest
Bern II – Riehen III 3½:4½ (Gade – K. Achatz 0:1, Popko – Staechelin 0:1, Rösler – Schmahl ½:½, Musaelyan – Erismann 0:1, Radt – Pfau 1:0, Roth – Marhöfer 0:1, Monteforte – Widmer 1:0, J. Sutter – M. Achatz 1:0), Thun – Köniz-Bubenberg 3:5, Schwarz-Weiss Bern II – Echiquier Bruntrutain Porrentruy 4:4, Biel – Sorab Basel 3½:4½.
Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Echiquier Bruntrutain Porrentruy 11 (34½). 2. Bern II 9 (31½). 3. Köniz-Bubenberg 9 (31). 4. Sorab Basel 9 (28½). 5. Riehen III 6 (29). 6. Schwarz-Weiss Bern II 6 (24½). 7. Biel 5 (24½/Absteiger). 8. Thun 1 (20½/Absteiger).
2. Liga
Roche 1 – Riehen 4 4 – 2
3. Liga
Rhy Rheinfelden – Riehen 5 2 – 4
Moritz Collin mit Grossmeisternorm
Der Riehener Junior Moritz Collin war mit dem klaren Ziel ins deutsche Mülheim gereist, seine zweite Norm für den Titel eines Internationalen Meisters zu erzielen, notwendig für den Titel sind insgesamt drei entsprechende Normen mit mindestens 27 gespielten Partien. Er startete jedoch wie die Feuerwehr, gewann seine ersten 5 Partien allesamt gegen reputierte Gegner und hatte damit die IM-Norm bereits auf sicher. Da reichte es, die restlichen vier Runden etwas vorsichtiger zu spielen. Er konnte alle diese vier Partien remisieren und damit sensationell den Turniersieg mit nach Hause nehmen und noch viel wichtiger seine erste Grossmeisternorm erzielen!
Bericht: Peter Erismann
One Response
Grossartig, Moritz Collin! Herzliche Gratulation zur GM-Norm!
Bravo Riehen III zum Klassenerhalt!
Gruss aus Prag,
Röby Mesmer, Ehrenmitglied