Riehen ist Vizemeister!

Mit zwei weiteren Siegen in der Doppel-Schlussrunde NLA kann Riehen den Vizemeistertitel sicherstellen. Rekordmeister Zürich gewinnt alle neun Wettkämpfe dieser Saison und kann seinen 26. Meistertitel feiern.

Riehen hatte dreimal in Folge den Meistertitel in die Nordwestschweiz entführt, was die Zürcher ziemlich zu ärgern schien. Sie verstärkten sich auf diese Saison hin sehr wesentlich, spielten souverän und gewannen alle neun Begegnungen. Riehen gewann acht von neun Wettkämpfen, was in einem anderen Jahr eigentlich zum Meister gereicht hätte. Somit war es die Direktbegegnung, die alles entschieden hatte.

Doch zuerst hatte Riehen noch gegen Réti Zürich und gegen Winterthur anzutreten, somit gegen zwei Mannschaften, die ebenfalls mit Titelambitionen angetreten waren. Riehen gewann beide Wettkämpfe nach langer Spieldauer knapp mit 4.5-3.5. Dass die NLA immer ausgeglichener wurde zeigt sich auch daran, dass der nunmehrige Meister sich gegen den Absteiger Wollishofen nur mit 5-3 durchsetzen konnte.

Absteiger ist einerseits erwartungsgemäss die Mannschaft von Bodan Kreuzlingen, eine typische Liftmannschaft, zu stark für die NLB und zu schwach für die NLA. Der zweite Absteiger hingegen ist der Traditionsklub Wollishofen, der einen seiner wichtigsten Spieler an den Stadtrivalen SG Zürich verloren hatte. Dies wiederum bedeutet, dass sich Echallens, welches als zweite Mannschaft aufgestiegen war, knapp in der NLA behaupten konnte.

Nächste Saison wird es wohl voraussichtlich wiederum mehrere Mannschaften geben, welche deutliche Titelambitionen haben werden. So wird sich insbesondere Genf verstärken, während Riehen unverändert an den Start gehen wird.

Nationalliga A, 8. Runde

Réti Zürich – Riehen 3½:4½ (Bogner – Ragger ½:½, Degtiarev – Demuth ½:½, Martins – Georgiadis 1:0, Fischer – Haag 1:0, Stojanovic – Breder 0:1, Sigfusson – Brunner 0:1, Maier – Collin 0:1, Wyss – Cvitan ½:½), Winterthur – Genf 3:5, Nyon – Luzern 3½:4½, Echallens – Bodan Kreuzlingen 5:3 Wollishofen – Zürich 3:5.

Nationalliga A, 9. Runde

Riehen – Winterthur 4½:3½ (Ragger – Kaczmarczyk ½:½, Georgiadis – Jenni 0:1, Demuth – Ballmann 1:0, Brunner – Georgescu 0:1, Breder – Schlegel ½:½, Collin – Freuler 1:0, Jäggi – Federer 1:0, Cvitan – Rappazzo ½:½), Genf – Réti Zürich 2½:5½, Luzern – Bodan Kreuzlingen 5½:2½, Echallens – Wollishofen 5:3 Zürich – Nyon 5½:2½.

NLA-Schlussrangliste nach 9 Runden

1. Zürich 18 (49/Schweizer Meister). 2. Riehen 16 (45). 3. Réti Zürich 12 (40). 4. Winterthur 10 (41½). 5. Luzern 10 (40). 6. Genf 8 (35½). 7. Nyon 7 (30½). 8. Echallens 6 (26½). 9. Wollishofen 3 (29/Absteiger). 10. Bodan Kreuzlingen 0 (23/Absteiger).

Einzelbilanz Riehen: GM Ognjen Cvitan 7/9, IM Nicolas Brunner 6/9, IM Dennis Breder 5/9, IM Ioannis Georgiadis 3½/9, GM Adrien Demuth 5½/8, FM Gregor Haag 4½/8, FM Moritz Valentin Collin 5/7, GM Markus Ragger 4/7,FM Dorian Jäggi 4½/6.

Riehen am Europäischen Klubcup

Riehen tritt auch diesmal am Europäischen Klubcup an, welcher vom 17. bis 23. Oktober in Budva (Montenegro) ausgetragen wird. Es werden 108 Mannschaften am Start sein, bei Riehen kommen GM Markus Ragger, IM Jonas Rosner, FM Gregor Haag, IM Nicolas Brunner, FM Moritz Collin und FM Dorian Jäggi zum Einsatz. Mannschaftsleiter und gleichzeitig Ersatzspieler ist Peter Erismann. Da sich die ersten vier Mannschaften für die Teilnahme an der Europäischen Superliga qualifizieren, werden wiederum auch absolute Spitzenteams am Start sein.

Bericht: Peter ERismann

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