In der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft musste sich Riehen gegen das favorisierte Team aus Payerne geschlagen geben. Riehen 2 remisierte, Riehen 3 gewann.
Die SGM ist die Wintermeisterschaft im Schach, welche nicht ganz die gleiche herausragende Bedeutung hat wie die Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft. Sie dient denn auch dazu, eine sehr gute Trainingsgelegenheit zu bieten und vielen Spieler aus der zweiten Mannschaft Gelegenheit geben, sich zu profilieren. In der ersten Runde traf Riehen zu Hause auf Payerne, das sich gegenüber dem letzten Jahr deutlich verstärkt hatte mit drei neuen Spielern aus Frankreich. Somit waren sie zu favorisieren, setzten sie doch gleich alle «Neuerwerbungen» ein. Dass die Riehener Niederlage so deutlich ausfallen würde, zeichnete sich jedoch nicht ab. So hatte Moritz Collin eine erfolgsversprechende Stellung aufgebaut, als er mit dem Kopf durch die Wand wollte und überforcierte. Altmeister Heinz Wirthensohn stand ebenfalls etwas besser, jedoch unterlief ihm im Mittelspiel ein gravierender Fehler, was ihn in Rücklage brachte und schlussendlich zum Verlust der Partie führte. Nun gilt es in der zweiten Runde die Scharte auszuwetzen.
Die zweite Mannschaft spielte auswärts gegen Baden-Brugg und erreichte ein beachtliches Unentschieden. Die dritte Mannschaft hatte stark aufgestellt und siegte diskussionslos mit 4-0.
1. Bundesliga
Riehen – Payerne 2:6 (Brunner – Girel 0:1, Ehmann – Degraeve ½:½, Degtjarew – Decuignière ½:½, Collin – Hryzlova 0:1, Wirthensohn – Manko 0:1, Schnell – N. Stijve ½:½, Metz – Zargarov 0:1, Kasipour – Yersin ½:½), Nyon – Réti Zürich 4½:3½, Winterthur – Wollishofen 5½:2½, Kirchberg – Sprengschach Wil/SG 5½:2½.
Partien der 2. Runde (22. November): Payerne – Réti, Kirchberg – Riehen, Nyon – Winterthur, Sprengschach – Wollishofen.
1. Regionalliga
Baden-Brugg 1 – Riehen II 3-3
3. Regionalliga
Riehen III – Rhy Rheinfelden II 4-0
Bericht: Peter Erismann