Erfolgreicher Saisonbeginn

Markus Ragger behielt in seiner Partie gegen Réti den Überblick und holte den ganzen Punkt. Foto: Archiv RZ Rolf Spriessler Mit seiner sehenswerten Partie am achten Brett trug Ognjen Cvitan viel zum Riehener Sieg gegen Réti Zürich bei. Foto: Archiv RZ Philippe Jaque

Wir hatten in der ersten Runde auswärts gegen Réti Zürich anzutreten, eine Mannschaft des Mittelfeldes. Der zweiten Mannschaft gelang der Saisoneinstieg weniger erfolgreich, sie mussten sich gegen Solothurn geschlagen geben.

Réti Zürich ist eine starke Mannschaft, der es regelmässig gelingt, dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen. Mit zwei sehr erfahrenen Grossmeistern und zwei Internationalen Meistern waren sie entsprechend gut besetzt. So vorgewarnt traten auch wir mit der beinahe bestmöglichen Mannschaft an, einzig Ioannis Georgiadis fehlte. Der Wettkampf entwickelte sich von Anfang an positiv, nach zwei Stunden stand kein einziger Riehener schlechter, während die Positionen von Adrien  und Nicolas erfolgversprechend aussahen. Die Vorentscheidung musste wie so oft in der vierten Stunde fallen. Anstatt jedoch einem ungefährdeten Sieg einzufahren, griff Olivier fehl, sein grober Patzer führte zum unmittelbaren Partieverlust. Zudem hatte sich der Vorteil von Nicolas in Luft aufgelöst, das schlussendliche Unentschieden war stellungsgerecht. Die Kohlen aus dem Feuer geholt hat einerseits Ognjen mit einer sehr sehenswerten Partie. Er opferte Material, um schlussendlich die Dame seines Gegners einfangen zu können. Auch Markus zeigte sein Können, in der Zeitnotphase behielt er den besseren Überblick. Eigentlich hätte der Sieg höher ausfallen müssen, denn auch Dennis hatte Gewinnchancen. Zudem hatte Adrien ein erfolgversprechendes Endspiel, Turm mit zwei verbundenen Freibauern gegen Turm und Bauer, jedoch konnten die verbundenen Bauern leider blockiert werden. Alles in allem jedoch ein gelungener Einstieg in die Meisterschaft gegen einen nicht zu unterschätzenden Gegner. In der zweiten Runde folgt nun Wollishofen, eine Mannschaft, die sich gegenüber dem letzten Jahr verstärken konnte, somit ist auch hier Vorsicht angebracht.

Der zweiten Mannschaft lief es weniger gut. In der NLB vermochten sie gegen das favorisierte Solothurn nicht ganz mitzuhalten, einzig Rolf Ernst verbuchte einen Vollerfolg. Die dritte Mannschaft spielt neu in der zweiten Liga, der Einstand gelang erfolgreich, der Gruppensieg ist das klare Saisonziel. Die vierte Mannschaft konnte im Lokalderby keine gute Nachricht mitteilen.

Nationalliga A

Réti Zürich               –                      Riehen                      3½:4½

GM Stojanovic         –                      GM Heimann            ½:½

GM Bogner               –                      GM Ragger               0:1

IM Degtjarew            –                      GM Demuth              ½:½

IM Martins                 –                      IM Brunner               ½:½

Sigfusson                 –                      GM Renet                 1:0

Gantner                     –                      IM Breder                  ½:½

Wyss                          –                      Haag                          ½:½

Lepot                         –                      GM Cvitan                 0:1

Winterthur – Zürich 2:6, Schwarz-Weiss Bern – Genf 3:5, Bodan Kreuzlingen – Luzern 3:5, Mendrisio – Wollishofen 5:3.

Partien der 2. Runde (14. April):Zürich – Schwarz-Weiss, Genf – Réti, Luzern – Mendrisio, Riehen – Wollishofen, Winterthur – Bodan.

Nationalliga B, West

Solothurn – Riehen II 4½:3½ (Owsejewitsch – Jäggi 1:0, Flückiger – Wirthensohn ½:½, Schwägli – Kasipour Azbari ½:½, Fischer – Giertz ½:½, Habibi – Kiefer ½:½, Krebs – Ernst 0:1, Kwiatkowski – Luginbühl 1:0, M. Muheim – Doetsch-Thaler ½:½).

Vevey – Sion 5½:2½, Nyon – Genf II 6½:1½,  Bois-Gentil Genf – Bern 3½:4½, Echallens – Payerne 4:4. 

Partien der 2. Runde (14. April):Bois-Gentil – Nyon, Solothurn – Vevey, Genf II – Bern, Sion – Echallens, Riehen II – Payerne.

2. Liga

Riehen 3       – Birseck                    3,5-2,5

Riehen 4       – Trümmerfeld 2       1,5-4,5

Bericht: Peter Erismann

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