NMM Runde 3: Riehen – Sorab

Gegen das deutlich stärkere Sorab konnten wir erwartungsgemäss keine Punkte einfahren, dennoch waren drei Remisen gegen Gegner mit einer Elodifferenz von 309, 418 und 202 bemerkenswert.

Riehen                                        – Sorab                                                            1½ : 4½

Wolfgang Brait                 1993     – Max Scherer                  2232                      0:1

Ruedi Staechelin           1976     – Zeljko Stankovic           2285                    remis

Frank Schambach         1850     – Branko Filipovic            2268                    remis

Marco Chevalier             1825     – Goran Milosevic           2214                      0:1

Dario Wachholz              1624     – Aleksandar Jovanovic 1826                   remis

Uwe Hecht                           –           – Yassin Ben Khalifa       1530                       0:1

Als erster remisierte Frank gegen den mehrfachen Schweizer Seniorenmeister, der ihm aus leicht schlechterer Stellung Remis anbot. Wow! Remis gegen einen Gegner mit über 400 mehr Elo-Munition!

Weniger gut erging es Uwe (willkommen bei Riehen!) der in bedrängter Stellung einen Springer verlor. Nach g4 hatte sein Springer h5 plötzlich kein Feld mehr.

Marco kam auch nach Einschätzung seines Gegners besser aus der Eröffnung heraus, aber die auch hier beinahe 400 Elo setzten sich gegen Ende des Mittelspiels durch.

Dario hatte eine wilde Partie mit beidseitigen Chancen, die aber am Ende friedlich endete.

Nach zwei Niederlagen und zwei Remisen waren jetzt also zwei Siege fällig, aber leider….

Ich (Ruedi) kam mit Schwarz ziemlich passiv aus einem Slawisch-Abtausch heraus mit einem sehr schlechten Läufer. Mein Gegner fand aber keinen Weg gegen eine solide Verteidigung und bot in plötzlich leicht schlechterer Stellung in Zeitnot im 27. Zug Remis an. Ich lehnte ab, aber Zeljko gelang es in hochgradiger Zeitnot ohne Inkrement seinen Springer zu befreien und stand mindestens etwas besser, worauf ich im 35. Zug Remis anbot, was er ablehnte. Das Endspiel nach der Zeitnot endete im Remishafen.

Wolfgang, der eigentlich nicht spielen wollte, spielte am längsten und lieferte einen sehr spannenden Kampf gegen Max Scherer, den er letztes Jahr schlagen konnte. Auch jetzt stand er in einer sehr spannenden Stellung ausgeglichen: Sein starker Angriff mit Turmverdoppelung auf der 7. Reihe egalisierte einen mächtigen Freibauern von Max und Wolfgang hätte forciert ein Dauerschach erreichen können. Von zwei Möglichkeiten wählte er aber leider die falsche…. Sehr Schade!

Bericht: Ruedi Staechelin

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