Riehen 2 erreicht in der NLB ein beachtliches Unentschieden gegen das deutlich favorisierte Bern. Riehen 3 kann den entscheidenden Wettkampf siegreich gestalten und behauptet sich in 1. Liga.
Die NLA hatte im August eine Doppelrunde und kam somit an diesem Wochenende nicht zum Einsatz. In der NLB hatte Riehen auswärts gegen Bern anzutreten, ein starkes Team, welches Aufstiegsambitionen hegt. Zum Riehener Erfolg haben im Wesentlichen die beiden Junioren Moritz Collin und Simon Schnell beigetragen, wobei insbesondere der Sieg von Moritz Collin gegen den Internationalen Meister Gschnitzer aufhorchen lässt. Die zweite Mannschaft hat noch zwei weitere Runden zu bestreiten, während die dritte, vierte und fünfte Mannschaft die Saison abgeschlossen haben.
Die dritte Mannschaft benötigte mindestens ein Unentschieden, um nicht abzusteigen. Im direkten Abstiegskampf gegen Trümmerfeld Basel ging es somit um viel. Beide Mannschaften hatten demzufolge auch stark aufgestellt. Nach wechselhaftem Verlauf stand es 3.5-3.5, in der letzten und entscheidenden Partie hatte Peter Erismann ein schwieriges Endspiel. In beidseitiger Zeitnot griff jedoch sein Gegner im vierundsiebzigsten (!) Zug fehl, die Partie drehte, der Rest war Technik.
Riehen 4 konnte sich auf dem dritten Schlussrang platzieren, wird jedoch auf das Aufstiegsspiel verzichten, da es nicht sinnvoll wäre, zwei Mannschaften in der ersten Liga zu haben. Riehen 5 schloss das Pensum ebenfalls mit einer Niederlage ab, konnte sich jedoch im Mittelfeld festsetzen.
Nationalliga B, West
Bern – Riehen II 4:4 (Gschnitzer – Collin 0:1, O. Sutter – Wirthensohn ½:½, Aeschbach – Schnell 0:1, Fejzullahu – Giertz ½:½, Arsenie – Luginbühl 1:0, Nied – Schmahl ½:½, N. Pellicoro – Deubelbeiss 1:0, Gast – Brait ½:½), Echallens – Bois-Gentil Genf 6½:1½, La Garde du Roi Prangins – Solothurn 1½:6½, Payerne – Schwarz-Weiss Bern 3:5, Nyon II – Vevey 3:5.
Rangliste nach 7 Runden:1. Echallens 13 (41). 2. Solothurn 11 (35). 3. Bern 10 (35½). 4. Schwarz-Weiss 10 (33½). 5. Riehen II 8 (27½). 6. Vevey 6 (26½). 7. La Garde du Roi und Nyon II je 4 (22). 9. Payerne 2 (18½). 10. Bois-Gentil 1 (18½).
Partien der 8. Runde (11. Oktober):Bern – Echallens, Solothurn – Schwarz-Weiss Bern, Riehen II – Nyon, Bois-Gentil – Vevey, La Garde du Roi – Payerne.
1. Liga, Nordwest
Riehen III – Trümmerfeld Basel 4½:3½ (Metz – Kappeler ½:½, Werner – Aerni 1:0, Pommerehne – Frei 0:1, Erismann – Kobler 1:0, Staechelin – Grzeskowiak 1:0, K. Achatz – Terraz 0:1, V. Chockalingam – Lutz 0:1, M. Achatz – Feldges 1:0), Thun – Court 2:6, Echiquier Bruntrutain Porrentruy – Sorab Basel 4:4, Bern II – Birseck 4½:3½.
Schlussrangliste nach 7 Runden:1. Court 13 (37½). 2. Echiquier Bruntrutain 10 (32½). 3. Bern II 10 (29). 4. Sorab 7 (28½). 5. Thun 6 (28). 6. Riehen III 6 (24). 7. Trümmerfeld 2 (23/Absteiger). 8. Birseck 2 (21½/Absteiger).
2. Liga Nordwest I:
Luzern II – Riehen IV 5½:½, Roche – Lenzburg 1½:4½. Samby – Trümmerfeld 0:6 f. Therwil – Liestal 3:3. – Gruppensieger: Therwil. Zweiter: Roche (verzichtet auf den Aufstieg). Dritter: Riehen (kann das Aufstiegsspiel bestreiten). Absteiger: Samby und Liestal oder Trümmerfeld (Entscheidungsspiel gegen den Abstieg am 18. September).
3. Liga Nordwest II:
Birseck – Rhy II 6:0. Olten V – Riehen V 5:1. Olten III – Döttingen-Klingnau 3:3. Rhy I – Echiquier Bruntrutain Porrentruy 2:4. – Gruppensieger: Echiquier Bruntrutain. Zweiter: Döttingen-Klingnau. Absteiger: Olten V und Rhy II.
NLA / Riehen will den Meistertitel verteidigen
Riehen hat 2 Mannschaftspunkte Vorsprung, jedoch noch gegen Zürich und gegen Genf anzutreten. Die Verteidigung des Meistertitels ist in Griffweite.
Partien der zentralen Doppel-Schlussrunde vom 27./28. September(Alterszentrum Bruggwiesen, Märtplatz 19, Effretikon). 8. Runde (Samstag, 13 Uhr): Riehen – Zürich, Winterthur – Wollishofen, Réti – Luzern, Tribschen – Nyon, Mendrisio – Genf. 9. Runde (Sonntag, 11 Uhr): Genf – Riehen, Zürich – Réti, Luzern – Winterthur, Nyon – Mendrisio, Wollishofen – Tribschen.
Rangliste
| Rang | Club | MP | EP |
| 1. | Riehen 1 | 14 | 39 |
| 2. | Winterthur 1 | 12 | 32 |
| 3. | Réti 1 | 10 | 32½ |
| 4. | Zürich 1 | 8 | 31½ |
| 5. | Luzern 1 | 8 | 29 |
| 6. | Genève 1 | 7 | 31½ |
| 7. | Nyon 1 | 6 | 27½ |
| 8. | Wollishofen 1 | 3 | 23 |
| 9. | Mendrisio 1 | 2 | 20½ |
| 10. | Tribschen 1 | 0 | 13½ |
Bericht: Peter Erismann